Ultrabooks auf der CES – ein neuer Trend in der Branche setzt sich durch
Die Consumer Electronics Show (CES) läuft in Las Vegas derzeit auf Hochtouren und mit 20.000 Neuheiten, die auf der Messe vorgestellt werden, kann die CES an die positive Bilanz der vergangenen Jahre auch 2012 wieder anknüpfen.
Besonders Tablets und Smartphone sind auf der diesjährigen Messe das Highlight und so gut wie jeder Hersteller präsentiert sich mit mindestens einem Modell. Ein bisschen dezenter auf der CES vertreten, aber deutlich auf dem Aufwärtstrend bewegend, sind die sogenannten Ultrabooks. Etwa 50 Modelle werden in diesem Jahr auf der Messe in Las Vegas vorgestellt.
Ultrabooks sind eine Kombination aus Tablet und ultraflachem Notebook. Im vergangenen Jahr ließ sich Intel den Namen eintragen und deshalb müssen die Modelle eigentlich gewisse Spezifikationen einhalten, um als Ultrabooks durchzugehen. Aber auf der CES zeigt sich, dass Ultrabooks womöglich in Zukunft nicht in eine bestimmte Gerätegruppe definiert werden kann, sondern vielmehr eine Richtung in der Branche angibt. So gab es auf der Messe auch Modelle zu finden, die ein optisches Laufwerk besitzen, obwohl Intel das überhaupt nicht in seinen Spezifikationen vorgesehen hat.
Leider sind Ultrabooks derzeit ziemlich teuer. So um die 1.000 US-Dollar muss man mindestens hinblättern – das Modell Spectre von Hewlett Packard, das auch auf der CES vertreten ist, kostet sogar 1.400 US-Dollar. Intel ist aber zuversichtlich und glaubt, dass mit wachsender Nachfrage und Herstellung auch der Preis von Ultrabooks in Zukunft sinken wird. Prognosen zu den neuen Modellen auf dem Markt sind ebenso optimistisch und prognostizieren für 2015 einen Marktanteil in der Notebookbranche von 43 Prozent – wenn eben der Preis bis dahin sinken wird.