Vorsicht: Ramnit-Wurm knackt 45Tausend Facebook-Profile

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Virus - SymbolBereits im April 2010 gab es erste Meldungen über den sogenannten “Ramnit-Wurm”. Nun ist dieser Wurm wieder da und er ist so verändert, dass er wieder massiv Schaden anrichten kann. Aktuell soll dieser Wurm nämlich laut Seculert daran arbeiten Facebook-Profile zu knacken. Laut den offiziellen Angaben hat der Wurm sogar bereits 45 000 Facebook-Konten geknackt und arbeitet weiter.

Das Sicherheitsunternehmen “Seculert” hat angegeben, dass bereits 45 000 Facebook-Accounts von dem Wurm gekapert worden sind. Dabei sollen es vor allem französische und britische Profile gewesen sein, die auf den Wurm “reingefallen” seien. Aus Deutschland sollen laut den Angaben nur 4% der Betroffenen stammen.

Die Funktionsweise des Wurms

Der Wurm verschickt von infizierten Profilen aus Nachrichten an alle Freunde, in denen er auf verschiedene Links hinweist, auf die die Freunde klicken sollen. Sobald jemand drauf klickt, wird auch sein Profil aller Wahrscheinlichkeit nach infiziert. Experten raten nun dazu, nicht mehr blind auf jeden Link zu klicken, ohne zu hinterfragen, was man dort eigentlich anklickt.

In erster Linie spioniert der gefährliche Wurm Login-Daten aus. Dabei ist das offensichtliche Ziel des Wurms wahrscheinlich nicht das Knacken der Facebook-Profile selbst, sondern die Login-Daten, die oft mit den Login-Daten bei anderen Diensten übereinstimmen. So könnten sich die Ersteller des Wurm vielleicht auch Zugang zu sensiblen Bankdaten oder anderen wichtigen Daten im Internet verschaffen.

Die Informationen über die Angriffe des Wurms und über die geknackten Konten hat Facebook bereits von Seculert erhalten. Facebook wird den Wurm aller Wahrscheinlichkeit nach schnell unschädlich machen. Dennoch sind die bereits geklauten Login-Daten nun im Umlauf und man sollte auch in Zukunft vorsichtig mit solchen Sachen umgehen, denn der Wurm könnte schon recht bald wieder in einer anderen Version auftauchen und wieder Daten sammeln.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von: Anatoli Bauer

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