Absender auf dem Brief vergessen – was passiert?

In stressigen Zeiten oder in Fällen der Unachtsamkeit kommt es manchmal vor, dass der Absender eines personalisierten Briefes vergisst, seine Adresse an der Rückseite des Umschlages anzugeben. Sollte es sich tatsächlich um ein unabsichtliches Vergessen handeln, so hat der Absender keinerlei Konsequenzen zu befürchten.

Schließlich kontrollieren die Mitarbeiter der Postfiliale die Sendungen im Vorfeld auf vorhandene bzw. fehlende Angaben und weisen den Absender bei der Aufgabe darauf hin. Er kann dann natürlich direkt vor Ort die eigene Adresse nachtragen und ist nicht gezwungen, das Schreiben nochmals mit nach Hause zu nehmen.

Passiert es jedoch einem Postler selbst einmal, dass er die fehlende Absenderangabe übersieht und dies erst verspätet feststellt, so wird zumeist so vorgegangen, dass zuerst der Brief geöffnet wird.

Der Postler versucht herauszufinden, ob die Absenderangabe doch vorhanden ist; falls nicht, dann kommt es entweder zu einem Postprotestauftrag, oder aber der Postler versendet den Brief einfach an die angegebene Adresse des Empfängers. Problematisch wird es dann, wenn die Empfängeradresse nicht korrekt angegeben wurde. Wenn der Empfänger verzogen ist und/oder bereits jemand anders an der angegebenen Adresse wohnt, wird der rechtmäßige Empfänger das Schreiben nie erhalten.

Der fremde Bewohner entsorgt das Schreiben, das ihn nicht betrifft; meist völlig ohne Hintergedanken. Und hier hat auch der Postler keine Chance um den Absender wissen zu lassen, dass der Brief nicht dort ankommen wird wo er sollte. In solchen Fällen ist die Angabe einer Absenderadresse jener Punkt, die das Problem lösen könnte, da der Absender die Möglichkeit hätte darüber informiert zu werden.

Hat dir der Beitrag gefallen?

Der Autor/Die Autorin des Artikels:

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here