Anonyme Anzeige beim Jugendamt erstatten, wie geht das?

Niemand schwärzt jemand aus seinem Bekanntenkreis beim Jugendamt an, doch manchmal muss Kindern geholfen werden. Selbstverständlich kann so ein Hinweis vertraulich behandelt werden, was auf unterschiedlichen Wegen geht. Ein Rat ist häufig, dies schriftlich zu machen.

Diese Möglichkeit besteht, hat aber auch einen großen Nachteil. Falls hier noch Fragen wären, könnten diese nicht gestellt werden. So kann es dann vorkommen, das viele Dinge falsch aufgefasst werden. Besser ist es hier schon, wenn jemand direkt auf das Jugendamt geht. Hierzu sollte allerdings zuerst ein Termin verabredet werden.

In einem Gespräch können dann alle Punkte vorgebracht und eventuelle Fragen abgeklärt werden. Natürlich wird der nach dem Namen gefragt, aber diese muss nicht in die Akten aufgenommen werden. Das Jugendamt ist auf solche vertraulichen Informationen angewiesen, um Missstände überhaupt erst zu erfahren.

Vertraulichkeit ist selbstverständlich

Zu dieser Vertraulichkeit kann auch ein Telefonat gehören. Wer hier möchte, kann noch die Rufnummer unterdrücken. Das Jugendamt nimmt solche Hinweise sehr genau und wird dann die Lage einmal überprüfen. Wichtig ist hier aber immer, nicht einfach aus irgendwelchen Gründen eine solche Anzeige zu machen.

Hier zählt nur das Wohl der Kindern und genau aus dieser Sicht sollte Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen werden. Dies geht wie oben beschrieben, wobei das persönliche Gespräch natürlich immer am Besten ist. Wer nicht direkt mit dem Sachbearbeiter sprechen möchte, der kann sich auch einen Termin beim Leiter des Jugendamtes holen. Danach dann dieser Person den gesamten Sachverhalt schildern, damit den Kindern schnell geholfen und gezielt werden kann.

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