Bitcoin & Co: Wie funktionieren eigentlich Kryptowährungen?

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Viele Leute sprechen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Aber was genau hat es damit auf sich und vor allem, wie funktionieren diese Kryptowährungen überhaupt? Für einen Großteil der Bevölkerung sind Kryptowährungen noch unbekanntes Terrain. Allerdings steigt die Anzahl der Leute, die sich für Bitcoin & Co. als Geldanlage interessieren und über eine Handelssoftware kaufen und verkaufen.

Aber nicht nur als Geldanlage sind Kryptowährungen gut. Es gibt auch schon ein paar vereinzelte Dienstleister, die auch Kryptowährungen als Zahlungsmittel anerkennen. Wie Kryptowährungen funktionieren und was das überhaupt ist, zeigen wir hier auf.

Was sind Kryptowährungen überhaupt?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um digitale Währungen. Bitcoin gilt als das Urgestein unter den Kryptowährungen und legte mittlerweile schon enorme Sprünge vor. Gerade auch in der Corona Krise steigt der Bitcoin auf hohe Werte. Wer Geld geschickt in Bitcoin investiert hat, konnte sich über eine hohe Rendite freuen. Die digitale Währung ist rund um den Globus bekannt und beliebt.

Das liegt auch daran, dass keine Banken involviert sind und auch keine staatlichen Einmischungen bis jetzt existierten. Allerdings soll wohl der Bitcoin in der Zukunft kontrolliert werden. Experten gehen davon aus, dass durch diese Kontrollen der Bitcoin erst richtig aufblüht und noch stärker wird. Neben dem Bitcoin als Anlage gibt es aber auch die Möglichkeit, Kryptowährungen als Zahlungsmittel anzusehen. Allerdings gibt es noch nicht so viele Anbieter, die Kryptowährungen akzeptieren.

Funktionsweise von Bitcoin & Co

Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen nutzen möchte, der benötigt weder Scheine noch Münzen. Es sind reine digitale Währungen, die nur online existieren. Als die Kryptowährungen erfunden wurden, wurde also kein Geld gedruckt. Stattdessen werden Kryptowährungen einfach digital im eWallet Konto verwaltet. Bei dem eWallet handelt es sich um eine digitale Geldbörse, die z.B. auch auf dem Smartphone gesichert werden kann.

Wer mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen durchstarten möchte, der muss sich im Prinzip einfach nur ein entsprechendes Online Konto einrichten. Die Einrichtung funktioniert auch denkbar schnell innerhalb weniger Minuten. Um das Online Konto nutzen zu können, ist ein privater und ein öffentlicher Schlüssel notwendig. Wer diese Schlüssel hat, gehört im nächsten Moment zum Netzwerk. Um Transaktionen zu tätigen, wird der öffentliche Schlüssel benötigt.

Wie entstehen Digitalwährungen?

Kryptowährungen sind natürlich nicht einfach nur so da. Sie müssen zwar nicht gedruckt werden, wie es von herkömmlichem Geld bekannt ist, aber sind erst einmal zu schaffen. Die digitalen Währungen müssen entstehen. Das passiert durch das Mining, was auch als Schürfen bekannt ist. Kryptographische Aufgaben sind virtuell zu lösen. Ist dieser Punkt gelungen, gibt es letztendlich Bitcoins für das Kryptowährungssystem. In den Anfangszeiten von Bitcoin war es wesentlich einfacher, Bitcoins zu schaffen. Jetzt ist jede Menge Rechenleistung notwendig, um Erfolge zu erzielen.

Es gibt eine Mengenbegrenzung hinsichtlich der Geldmenge im Bereich der Kryptowährungen. Insgesamt kann es 21 Millionen Bitcoins geben. Mittlerweile ist ein Großteil schon geschürft. Welchen Wert eine einzelne Bitcoin Einheit mit sich bringt, hängt hauptsächlich von Angebot und Nachfrage ab. Deswegen ist auch klar, warum der Bitcoin einen starken Wertzuwachs erfahren hat. Die Nachfrage ging in den letzten Jahren rapide bergauf. Allerdings ging es auch schon oft steil bergab. Der Kryptomarkt ist eine Art Berg- und Talbahn, die sich Anleger zunutze machen können.

Welche digitalen Währungen gibt es noch?

Bitcoin hat vor Jahren den Anfang gemacht und wurde gut angenommen. Es wurden auch viele weitere Kryptowährungen erfunden, die mal mehr und mal weniger erfolgreich sind. Zu einem großen Konkurrenten von Bitcoin gehört Litecoin. Auch der Litecoin Kurs hat schon ein enormes Wachstum erlebt, sodass Litecoin wirklich eine Gefahr für Bitcoin werden könnte. Da gab es schon ein Wachstum von 900 Prozent. Aber auch die Kryptowährungen Ethereum und Aurocoin geben eine gute Figur ab.

Aurocoin ist eine eher kleinere Kryptowährung, die auf 21 Millionen limitiert ist. Einen enormen Anstieg von rund 1.500 Prozent innerhalb eines Jahres erfuhr Ether. Neben diesen Währungen gibt es aber noch viele weitere Digitalwährungen, die allerdings nicht so bekannt sind. Hierzu gehören Monero, Zcash und NXT.

Risiko und Chancen der Kryptowährungen

Der Krypto-Markt ist rein spekulativ gestaltet. Das bedeutet, dass die Kurse enormen Schwankungen unterliegen. Es kann also passieren, dass die Kurse so stark fallen, dass das eingesetzte Geld abhanden kommt. Allerdings kann es auch in die andere Richtung gehen, sodass ein satter Gewinn herauskommt. Wer in Kryptowährungen investieren möchte, der müsste sich also gut mit der Materie auseinandersetzen, die Kurse stets im Blick behalten und zum richtigen Zeitpunkt verkaufen.

Es gibt auch schon automatische Handelsprogramme, sodass im Prinzip alles automatisch ablaufen kann. Vor allem auch für Neueinsteiger ist es immer eine gute Option, wenn gerade auch am Anfang eine gewisse Hilfe möglich ist. So können auch Neulinge, die sich für Kryptowährungen entscheiden wollen, vom ersten Moment an profitieren. Man sollte sich aber dennoch immer wieder mit den Kursschwankungen und weiteren Einflussmöglichkeiten auseinandersetzen. Die Corona Krise hat beispielsweise dazu beigetragen, dass der Bitcoin 2020 wieder stark an Wert zugelegt hat. Und so kann jedes Ereignis Kryptowährungen beeinflussen.

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