Broschiert & Gebunden – was ist der Unterschied beim Buch?

Der Druck und die Veröffentlichung eines literarischen Werkes kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen. Generell unterscheiden wir zwischen broschierten und gebundenen Büchern. Die gängigste Form unter den Bücherfreunden ist heutzutage das broschierte Buch, was sie aber nicht gleich zur Beliebtesten macht; denn wer das Lesen gerne genießt legt auch großen Wert auf die Haptik, und da kann mit einem gebundenen Buch nichts mithalten, weshalb viele Leser bevorzugt auf gebundene Ausgaben zurückgreifen.

Bei diesem handelt es sich nicht um einen festen Einband, sondern eher um eine leichte Kartonage, die den Buchinhalt umhüllt. Im englischen Sprachgebrauch findet man hierfür oftmals den Begriff des Softcovers. Die bezeichnung selbst kommt aus dem Französischen und stammt von brocher ab, was übersetzt so viel bedeutet wie heften. Broschierte Bücher sind meist kurzlebiger, da sie schneller Gebrauchsspuren aufweisen; schließlich lässt sich das Softcover wesentlich leichter verformen als ein harter Einband. Aber Achtung: ein Taschenbuch wiederum hat zwar auch ein weiches Cover, zählt aber nicht als broschiertes Buch. Das Cover eines Taschenbuches ist nochmals weicher, als jenes eines broschierten Buches.

Im Gegensatz zu broschierten Modellen, haben gebundene Bücher einen festen Umschlag. Er ist gekennzeichnet durch äußerste Stabilität und geht demnach nicht so schnell kaputt wie ein Softcover. Ein Vorteil den broschierte Ausgaben dafür aber mit sich bringen, ist die günstige Anschaffung. Gebundene Ausgaben mit festem Einband sind meist recht teuer, vor allem dann, wenn sie auch noch fadengeheftet sind; dies ist aber heutzutage eher eine Seltenheit bei neuen Ausgaben.

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