Einreichen einer Verleumdungsklage – so gehen Sie vor

Bevor eine Verleumdungsklage eingereicht wird, ist es wichtig zu wissen, ob der es sich tatsächlich um einen Tatbestand der Verleumdung handelt.

Für den Tatbestand einer Verleumdung müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Hier kann nicht jedes gesagte Wort oder geschriebener Satz als Verleumdung gewertet werden.

Überlegungen vor einer Verleumdungsklage

Einen Mitmenschen kann man auf verschiedenste Weise in seiner Ehre kränken. Für den Betroffenen ist nichts davon schön aber vor dem Gesetz gibt es Unterschiede in der Härte der Kränkung. Die Beleidigung und die üble Nachrede sind hier nicht so schlimm eingestuft wie die Verleumdung. Bei einer Verleumdung ist sich der Täter bewusst, dass das was er behauptet nicht der Wahrheit entspricht.

Zu einer Verleumdung gehört aber mehr als nur die Tatsache, dass eine Lüge verbreitet wird. Gefährdet diese Lüge Ihr Ansehen, Ihre Existenz oder ähnliches, handelt es sich um eine Verleumdung. Wir zum Beispiel behautet jemand befände sich kurz vor der Privatinsolvenz, kann dies Dritte davon abhalten einen Kredit zu geben oder Geld zu leihen.

Strafantrag stellen

Ist der Tatbestand der Verleumdung gegeben, kann bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht ein Strafantrag gestellt werden. Diese kann mündlich oder schriftlich erfolgen, wobei der mündliche beurkundet werden muss.

Bevor man den Strafantrag stellt, sollte man sich die Situation noch einmal genau vor Augen führen. Bezichtigen Sie jemanden der Verleumdung obwohl dies nicht der Fall ist, begehen Sie den Straftatbestand der falschen Verdächtigung.

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