Fondor, was steckt dahinter? – einfache Erklärung

Fondor ist eine universelle Gewürzmischung. Früher fand man Fondor in fast jeder Küche. Heute verwendet man es vorsichtiger. Was findet sich im Fondor?

Maggi brachte Fondor 1954 als Konkurrenz zum Aromat von Knorr auf den Markt. Die auffälligen gelb-roten Streuer hat jeder schon einmal gesehen. Jodsalz und Mononatriumglutamat, ein Geschmacksverstärker sind Hauptbestandteile. Dann sind noch Geschmacksstoffe beigefügt, die aus Sellerie, Weizen und Suppengrün bestehen. Außerdem ist pflanzliches Fett, Maltodextrin und pflanzliches Fett enthalten.

Interessant ist die chemische Zusammensetzung. 15,5% Eiweiß und 21,3% Kohlenhydrate, wovon 0,2% Zucker sind. Es enthält 3,9% Fett, worin 2,6% gesättigte Fettsäuren enthalten sind. Es finden sich 0,1% Ballaststoffe und 23,96% Natrium.

Mononatriumglutamat kann biologisch und gentechnisch produziert werden oder tierischer Herkunft sein. Es ist nach Auskunft des Herstellers für Vegetarier geeignet, aber nicht für Veganer. Bei Glutenunverträglichkeit sollten Sie Fondor nicht verwenden. Milch, Soja, Senf und Eier können als Spur vorhanden sein.

Es verstärkt den Geschmack der Speisen. Frisches Gemüse mit Fondor entwickelt den typischen Geschmack eines Fertiggerichtes. Geschmacksverstärker sind auch der Hauptbestandteil der „Fix-Produkte“.

Experten lehnen den Gebrauch ab. Er verändert den Geschmack künstlich und wer daran gewöhnt ist, mag keine natürlichen Speisen mehr. Der Verzehr kann Kopf- und Gliederschmerzen, sowie ein Taubheitsgefühl im Nacken auslösen. Der wissenschaftliche Beweis steht noch aus. Sollten Sie daran leiden und Gewürze mit Monoatriumglutamat verwenden, verzichten Sie versuchsweise auf die Würze.

Eine leckere und gesunde Küche funktioniert mit einheimischen Kräutern und normalen Gewürzen, ohne Künstliches.

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