Unfall wegen Aquaplaning – wer ist schuld? – Aufklärung

Insbesondere im Herbst bei starkem Regen kann das Auto für kurze Zeit von der nassen Fahrbahn abheben und der Fahrer verliert mitunter die Kontrolle über sein Auto. Oft kommt es unter diesen widrigen Wetterverhältnissen zu schweren Unfällen. Dieses Phänomen wird „Aquaplaning“ genannt und ist ein Horror für jeden Autofahrer. Das Tückischem daran ist, dass Aquaplaning ganz plötzlich auftritt und es im Vorfeld keine Anzeichen gibt. Der Fahrer ist machtlos und kann nichts tun. Aquaplaning lässt sich verhindern, es gibt einige Verhaltensregeln und auch Faktoren, die auf die Fahrdynamik Einfluss haben.

Wer ist Schuld bei einem Unfall infolge von Aquaplaning?

Gerät man wegen dem Wetter unangepasstem Fahren ins Schleudern und verursacht infolge von Aquaplaning einen Unfall bei dem beispielsweise zwei Autos beschädigt werden, dann stellt sich die Frage wer bekommt die Schuld. Es werden dabei zwei voraus fahrende Autos beschädigt, der Wagen dem der Unfallverursacher aufgefahren ist und dieser wurde infolge des Unfalls noch etwas in ein davor fahrendes Fahrzeug gedrückt. Es gibt keine Personenschäden. Zahlt die Versicherung des Unfallverursachers? Die Antwort ist ein eindeutiges „ja“. Der Fahrer muss außerdem mit einem Punkt und Bußgeld wegen unangepasster Geschwindigkeit bei Regen rechnen.
Unfälle in Folge von Aquaplaning lassen sich jedoch vermeiden, indem man ein spezielles Training bei der ADAC mitmacht und tatsächlich bei Regen die Geschwindigkeit erheblich drosselt.

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