Vaterschaftsurlaub – diese 10 Punkte sollten Sie wissen

Nach der Geburt des Kindes wollen auch immer mehr Väter in der ersten Zeit zuhause bleiben. Stellt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nach der Geburt des Kindes fei, nennt sich das Vaterschaftsurlaub. Anspruch auf diesen gibt es in Deutschland rechtlich nicht, da dieses Freistellen eigentlich „Elternzeit“ heißt, welche bis zu drei Jahren dauern darf. Vaterschaftsurlaub existiert so gesehen nicht.

Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub?

Wärhrend des Vaterschaftsurlaubs besteht kein Arbeitsverhältnis, was sich auf die finanzielle Situation auswirkt. Das Elterngeld ist ein wichtiger Faktor. Auch Studenten, Auszubildende oder Erwebslose können laut Bundeselterngeld- oder Elternzeitgesetz den Mindestbetrag des Elterngeldes unter folgenden Bedingungen erhalten. Man muss einen Wohnsitz in Deutschland haben, mit dem Kind in einem Haushalt leben und es selbst betreuen und erziehen.

Betrag des Elterngeldes im Vaterschaftsurlaub

Die Höhe und Dauer des Elterngeldes unterliegen genauen Regelungen. Nicht die komplette Elternzeit wird mit Elterngeld finanziert; meist nur 12 Monate. Nimmt mindestens ein Elternteil eine zweimonatige Gehaltsminderung in Kauf, kann die Zeitspanne auf 14 Monate ansteigen. Es beträgt zwischen 65 und 67 des Einkommens, das in den letzten 12 Monaten durchschnittlich verdient wurde, wobei der Mindestsatz bei 300 Euro und der Höchstsatz bei 1.800 Euro liegen.

Wissenswertes

Rechtzeitige Beantragung ist ein Muss. Teilen Sie den geplanten Vaterschaftsurlaub mindestens 7 Wochen vorher Ihrem Chef mit, dass das Unternehmen umstrukturieren kann. Zudem muss der Arbeitgeber dem Urlaub nicht zustimmen, wenn Sie ordnungsgemäß Bescheid gegeben haben, da das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz Elternzeit genehmigt. Zusätzlich können Sie während der Elternzeit maximal 30 Stunden pro Woche arbeiten, oder in großen Betrieben Teilzeit arbeiten. Kommen Sie aber nicht über diese 30 Stunden die Woche. Während des Vaterschaftsurlaubes sind Sie außerdem sicher; sie unterliegen dem Kündigungsschutz.

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